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Bei schönem Wetter ein super Aussichtsgipfel, der allerdings
zu den überlaufensten Gipfeln bei uns zählt -> früh
aufstehen oder Schlange stehen.
Anreise:
Der übliche Anstieg erfolgt über Villnöß,
aber ich ziehe es vor, vom Würzjoch aus zu starten. Deshalb
fährt man über St. Andrä und Afers Richtung Würzjoch,
wo man jedoch unter dem Pass (noch vor der Abzweigung nach Lüsen)
in einer scharfen links Kehre hinter der Brücke das Auto am
Parkplatz abstellt (ca. 1h von Brixen).
Beschreibung:
Vom Parkplatz folgt man dem Steig 4 gegen Süden, der ziemlich
steil zur Peitler Scharte führt. Bis dort hin ist man besonders
in der Früh meistens noch alleine, dann allerdings trifft man
auf den Weg von Villnöss, und es wird belebter. Dem gemeinsamen
Steig (weiterhin Nr. 4) nach links folgend geht es dann im steilen
Zick-Zack bis unter den Gipfel (südseitig und zu Mittag extrem
heiß). Dort trifft man dann meistens auf den ersten Stau,
da der letzte Abschnitt leicht exponiert ist und unerfahrene Bergsteiger
sich fieberhaft am Stahlseil festklammern. Wem das ganze zu steil
ist, oder wer nicht warten will, der kann von hier aus in ein paar
Minuten auf den Kleinen Peitler gehen, ansonsten hat man noch 20
Minuten zu kraxeln bevor man vom Gipfel die herrliche Aussicht über
die umliegende Bergwelt genießen kann. Leider wird diese allzu
oft von "Montanara" Klängen italienischer Kollegen
untermalt, aber wer es einsam haben will, der darf diesen Gipfel
nicht in Betracht ziehen. Der Rückweg erfolgt über den
Anstieg.

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