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Der einzig Gletscher der Dolomiten bietet schon von weitem einen
majestätischen Anblick. Das Massiv bietet viele Möglichkeiten
den Gipfel zu erreichen. Wir stiegen über den Westgrad Klettersteig
auf, und über den Gletscher ab.
Anreise:
Die Fahrt von Brixen ist ziemlich lang, und man sollte sie
so planen, dass man zu Betriebsbeginn des Sessellifts in Fedaia
ankommt. Von Brixen fährt man auf der Brennerstraße gegen
Süden bis man vor Klausen links ins Grödental abzweigt.
Nun geht es durch das ganze Tal hinein und über das Sella Joch
nach Canazei. Von dort geht es dann nach Osten zum Fedaia Stausee,
wo man am Sessellift parkt.
Beschreibung:
Mit dem Korblift, einem Relikt aus vergangen Zeiten, geht es bis fast
an den Gletscher heran. Von der Bergstation führt der Steig
606 eben nach Westen, da eine Felsnase umgangen werden muss. Dahinter
führt er in ein Tal hinein, an dessen Ende sich noch Reste
eines Gletschers befinden. Über ihn steigt man bis in die Forc.d.Marmolada
auf. Achtung! Nicht den leichteren Weg rechts vom Gletscher wählen,
denn der endet oberhalb der Scharte an einem Felsabbruch, und wer
kein Seil zum Abseilen hat, muss den ganzen Weg wieder zurück.
In der Scharte beginnt dann der Klettersteig, der im wahrsten Sinne
des Wortes eine Via Ferrata ist, denn man hat recht exponiert über
eine Vielzahl von Eisenleitern nach oben zu klettern. Dabei bieten
sich immer wieder tolle Ausblicke auf den tief darunter liegenden
Gletscher. Kurz vor dem Gipfel endet der Steig, und das letzte Stück
führt auf Schnee bis zum Gipfel (Punta Penia).
Wer glaubt, das dies das Ende der Kletterei ist irrt allerdings.
Nach einem kurzen Stück über Schnee gegen Norden führt
der Abstieg ungesichert durch teilweise recht anspruchsvolles Felsgelände
hinunter auf den Gletscher. Dabei kommt man mit den klobigen Gletscherschuhen
ganz schön ins schwitzen. Dann geht es über den im Sommer
ziemlich offene Gletscher zurück zur Bergstation des Liftes
und von dort entweder zu Fuß (608), oder mit dem Lift ins
Tal.
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