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Schwieriger
Klettersteig im Fanes Gebiet der in Kombination mit dem Lagazuoi
Kriegsstollen aus dem Ersten Weltkrieg ein einmaliges Erlebnis bietet.
Anreise:
Die Anfahrt von Brixen ist leider ziemlich lang, da man bis
ins Belluno muss. Am Besten fährt man von Brixen ostwärts
ins Pustertal bis nach St. Lorenzen, wo man nach Süden ins
Gadertal abbiegt. Bei Zwischenwasser nimmt man dann die rechte Strasse
ins Alta Badia und folgt ihr bis Stern. In der Ortschaft biegt man
nach links zum Valparolapaß ab und folgt dort den Schildern
zum Falzarego Pass. Dort parkt man den Wagen. Von Brixen ca 1.5
h.
Beschreibung:
Am Falzarego Pass bieten sich zwei Möglichkeiten. Entweder
man steigt auf Steig 402 zu Fuß die 400 Höhenmeter zur
Forcella Travenanzes hinauf, oder am fährt mit der Bahn auf
den Kleinen Lagazuoi und steigt dann über Steig 401 zur Scharte
ab. Wer zu Fuß geht, der sollte unbedingt den Stollen für
den Abstieg aufheben, denn der Anstieg durch den Stollen ist extrem
beschwerlich. An der Scharte folgt man dann der Markierung 20B die
einem zum Bivaco DellaChiesa und von dort zum Einstieg in den Klettersteig
führt. Der Klettersteig selber, der an der Südwestwand
der Südlichen Fanesspitze nach oben führt ist ziemlich
anspruchsvoll und bietet herrliche Kletterei, wenn man nicht ständig
am Seil hangelt. Die Führung ist ziemlich klar, nur an einer
Stelle gibt es eine Gabelung an der ein Seil nach links und eines
nach oben-rechts weiterführt. Um zum Gipfel zu gelangen nimmt
man das nach oben-rechts führende Seil. Vom Gipfel hat man
dann einen tollen Rundblick über die Dolomiten und besonders
auf die Tofane.
Der Abstieg erfolgt über die Nord Ost Seite wieder mit einem
leichten Klettersteig, hinunter in eine Scharte und von dort über
eine Steinlammer zurück zum Steig 20B. Zurück an der Forcella
Travenanzes kann man dann entweder wieder zum Auto absteigen, oder
noch auf den Kleinen Lagazuoi hinauf um über den Stollen abzusteigen.
Wer die Zeit hat sollte das unbedingt tun, denn der Kriegsstollen
aus dem Ersten Weltkrieg ist wirklich toll. Der Einstieg liegt ein
bisschen unterhalb der Seilbahnstation und führt dann 1.5 km
durch den Berg über extrem steile Stufen zu Tal. Immer wieder
kann man durch Fenster im Berg aus der Wand schauen, ansonsten ist
es im Stollen aber stockdunkel und ohne Taschenlampe kommt man nicht
weiter. Außerdem kann man den Helm recht gut gebrauchen, denn
manchmal wird der Stollen recht niedrig. Vom Ausgang des Stollens
ist es dann nicht mehr weit bis zum Auto.
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