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Kernstück der Brixner Altstadt
bildet die Münsteranlage mit dem Kreuzgang im Zentrum,
der Domkirche im Norden, dem Bischofshof im Westen,
dem Domherrenhof im Osten, Kapitelsaal, Domschule und
Hofkapelle im Süden. Die Anlage stammt aus dem
10. Jahrhundert und ihre Bausubstanz reicht vom Mittelalter
bis zur Barockzeit. Brixens Münsteranlage ist ein
Kunst- und Kulturdenkmal hohen Ranges!
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Der alte Bischofshof, im Westen an den Kreuzgang
anschließend, zeigt am Domplatz noch Spuren seiner ursprünglichen
Struktur mit Wohnpalais und Wohnturm im Süden. Er diente bis
Mitte des 13. Jahrhunderts als bischöfliche Residenz, später
als Amtssitz für den Stadthauptmann, und im 18. Jahrhundert
als Sitz für die Weihbischöfe. Seit der Säkularisation
1803 ist im mehrfach umgebauten Palast das Gericht untergebracht.
An den alten Bischofshof wurde um 1220 die Kirche Unserer Lieben
Frau als Hofkapelle angebaut, in der bis 1803 ein Kollegiatkapitel
mit Propst und 7 Chorherren bestand.
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