| |
|
Kernstück der Brixner Altstadt
bildet die Münsteranlage mit dem Kreuzgang im Zentrum,
der Domkirche im Norden, dem Bischofshof im Westen,
dem Domherrenhof im Osten, Kapitelsaal, Domschule und
Hofkapelle im Süden. Die Anlage stammt aus dem
10. Jahrhundert und ihre Bausubstanz reicht vom Mittelalter
bis zur Barockzeit. Brixens Münsteranlage ist ein
Kunst- und Kulturdenkmal hohen Ranges!
|
|
Die Domkirche, wurde ursprünglich als eine ottonisch-romanische
dreischiffige Basilika mit Hochchor und Krypta, Langhaus und Querschiff,
und doppelten Fassadentürmen errichtet. Von 1745-1754 wurde
sie zu einem barocken, einschiffigen Festsaal umgebaut mit wuchtigem
Tonnengewölbe, höchstrangigen Deckenfresken von Paul Troger,
kostbaren Pilastererkleidungen in grünem Serpentin und erlesenen
Marmorintarsien. Eine einzigartige Kostbarkeit ist der Hochaltar
von Theodor Benedetti mit dem Altarbild von Michelangelo Unterperger.
Die weiteren 8 Marmoraltäre, die Grabdenkmäler der Fürstbischöfe,
der zierliche Orgelprospekt und die originalen Einrichtung in massivem
Nussholz vermitteln dem Besucher eine höchst vornehme Synthese
von italienischem und österreichischem Barock.
|
|
|