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Im Laufe der jüngsten Vergangenheit hat sich Brixen zur drittgrößten
Gemeinde des Landes Südtirol entwickelt. Zur Zeit des Faschismus
wurden die Landgemeinden Milland, Sarns, Albeins, St. Andrä,
St. Leonhard, Afers, Tschötsch und Tils in die Stadtgemeinde
integriert. Schwerpunkt des heutigen städtischen Lebens ist
der Tourismus mit dem einmaligen Kunst- und Kulturerbe der Altstadt.
Außerdem ist Brixen heute eine Schulstadt modernster Prägung.
Die philosophisch-theologische Fakultät hütet ihre bewährte
Tradition, und die Bildungswissenschaftliche Fakultät der Freien
Universität Bozen in Brixen bietet seit einigen Jahren eine
akademische Ausbildung. Mit dem Bau des Kongresszentrums „Forum“
präsentiert sich Brixen neuerdings auch als Kongressstadt,
auch wenn die Katholische Akademie Kardinal Nikolaus Cusanus schon
seit 1962 höchst beachtliche Jahresprogramme ausweist.
Kurz gesagt: Brixen zeigt sich als funktionierende Kleinstadt.
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