
Südwest Turm
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Fürstbischof Bruno von Kirchberg verlegte um 1260 den Bischofshof
an die Südwestecke der Altstadt und übergab den alten
Hof anderen Aufgaben (heute Bezirksgericht). Er schob die Stadtmauer
gegen Süden vor und errichtete eine Burg die er mit einem Wassergraben
befestigte. Unter Fürstbischof Kardinal Andreas von Österreich
wurde die mittelalterliche Burg 1595-1600 in ein Renaissanceschloss
mit herrlichem Arkadeninnenhof umgestaltet, und mit Tonskulpturen
von Hans Reichle aus Augsburg, den Stammbaum des Hauses Habsburg
darstellend, ausgestattet. Unter Fürstbischof Kaspar Ignaz
Graf Künigl wurde die Residenz um 1710 barockisiert und diente
weiter bis zur Verlegung des Bischofssitzes nach Bozen 1973 als
Wohnung für den Bischof und Sitz der Diözesanverwaltung.
Seitdem wird die Brixner Hofburg als Diözesanmuseum
genutzt. Ihre Sammlung mittelalterlicher Sakralkunst zählt
zu den bedeutensten in Mitteleuropa und in ihrer berühmten
Krippensammlung können Krippen mit bis zu 700 Einzelfiguren
bewundert werden.
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