| |
|
Noch im 10./11. Jahrhundert
entstand nördlich der bischöflichen Residenz
eine bürgerliche, geschlossene Siedlung, die mit
einer Mauer umgeben war und als älteste Stadt des
„Landes im Gebirge“ gilt.
|
|
Die geografisch und klimatisch günstige Lage von Brixen förderte
schon im 12. Jahrhundert die Gründung des Heilig-Kreuz-Hospitals
am Gries, das 1720 zum Priesterseminar wurde. Im 14. Jahrhundert
wurde das bürgerlichen Heilig-Geist-Hospital gegründet,
das als Altenheim Hartmannsheim noch heute besteht. Da die Landstraßen
bis an die Stadtmauern heranführten, bestanden schon seit dem
Spätmittelalter die Herbergen zum Goldnen Kreuz im Westen,
zum Elefanten
im Norden, zum Goldenen
Adler im Osten und eine Reihe von Buschenschenken im Altstadt-
und Vorstadtbereich. Mit dem Aufkeimen des Fremdenverkehrs nach
dem Bau der Brennerbahn entwickelten sich viele davon zu Hotels
und Wirtshäusern. Eine Frucht des Fremdenverkehrs war auch
die Kuranstalt von Guggenberg und das Kaiser-Franz-Josef-Spital,
aus dem sich das Landeskrankenhaus Brixen entwickelte.
|
|
|