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Noch im 10./11. Jahrhundert
entstand nördlich der bischöflichen Residenz
eine bürgerliche, geschlossene Siedlung, die mit
einer Mauer umgeben war und als älteste Stadt des
„Landes im Gebirge“ gilt.
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Die Bischofsstadt Brixen, solange ihr dieser Titel zustand, war
immer geprägt durch geistliche Institutionen, Stifte, Klöster
und Bildungsstätten. Bis zur Säkularisation 1803 bestanden
am Dom 18 Kanonikate und 25 Dombenbfizien und an der Lieb-Frauen-Kirche
ein Kollegiatstift mit 7 Chorherren. Der selige Bischof Hartmann
gründete 1142 das Augustiner-Chorherren-Stift Neustift, das
durch alle Jahrhunderte auch für die Stadt Brixen große
Bedeutung hatte. Noch zu Lebzeiten der Hl. Klara wurde in Brixen
ein Klarissenkloster gestiftet.
Älteste Bildungsinstitution war die Domschule, die in das 10.
Jahrhundert zurückreicht, und die im beginnenden 17. Jahrhundert
in ein Gymnasium umgestaltet wurde. Maria Hueber, die Gründerin
des Klosters der Tertiarinnen, hat 1700 einen erste Mädchenschule
errichtet, die Englischen Fräulein riefen 1735 eine Bildungsstätte
für Bürgerstöchter ins Leben. Seit 1607 sorgte ein
Priesterseminar in Brixen für die Bildung des Klerus. Im 19.
Jahrhundert entstand ein staatliches Gymnasium, im Zeitalter des
Liberalismus das bischöfliche Gymnasium Vinzentinum.
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