
Gotische Fresken
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Kernstück der Brixner Altstadt
bildet die Münsteranlage mit dem Kreuzgang im Zentrum,
der Domkirche im Norden, dem Bischofshof im Westen,
dem Domherrenhof im Osten, Kapitelsaal, Domschule und
Hofkapelle im Süden. Die Anlage stammt aus dem
10. Jahrhundert und ihre Bausubstanz reicht vom Mittelalter
bis zur Barockzeit. Brixens Münsteranlage ist ein
Kunst- und Kulturdenkmal hohen Ranges!
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Der Brixner Kreuzgang mit seinen zierlichen Doppelsäulen
um 1200 und den gotischen Kreuzgratgewölbe aus dem 14.
Jahrhunderts zählt zu den bedeutendsten Kunstdenkmälern
des Ostalpenraumes. Sein reicher Freskenschmuck aus dem 14.
und 15. Jahrhundert mit stilistischen Beziehungen zur Kunst
des deutschen Nordens und des italienischen Südens bietet
ein unerwartetes Erlebnis. Die Bildinhalte mit Darstellungen
aus dem Alten und Neuen Testament in den einzelnen Arkaden
sind nicht zusammenhängig, zeigen aber die stilistische
Entwicklung mittelalterlicher Malerei. Die Arkaden der Süd-Ost
Ecke des Kreuzganges waren nie bemalt; sie waren den Domschülern
und Wanderhändlern vorbehalten.
Die St. Johannes Kapelle an der Süd-West Ecke des Kreuzganges
war ursprünglich eine doppelgeschossige Hofkapelle und
wurde seit dem 13. Jahrhundert als Baptisterium genützt.
Sie birgt einen reichen Schatz an romanischen und gotischen
Fresken des 13. und 14. Jahrhunderts.
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