
Stadtpfarrkirche mit
Weißem Turm
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Noch im 10./11. Jahrhundert
entstand nördlich der bischöflichen Residenz
eine bürgerliche, geschlossene Siedlung, die mit
einer Mauer umgeben war und als älteste Stadt des
„Landes im Gebirge“ gilt.
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Die Stadtpfarrkirche St. Michael wurde um 1035 geweiht, und ihr
romanischer Turm Mitte des 15. Jahrhunderts aufgestockt. Dieser
wurde als „Weißer Turm“ zum architektonischen
Wahrzeichen der Stadt Brixen. Um 1500 wurde die spätgotische
einschiffige Hallenkirche neu gebaut und nach Fertigstellung des
barocken Domes innen 1758 barockisiert mit Deckenfresken des Troges-Schülers
Josef Hautzinger aus Wien. Der Platz zwischen Dom
und Pfarrkirche diente bis 1795 als städtischer Friedhof.
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