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Noch im 10./11. Jahrhundert
entstand nördlich der bischöflichen Residenz
eine bürgerliche, geschlossene Siedlung, die mit
einer Mauer umgeben war und als älteste Stadt des
„Landes im Gebirge“ gilt.
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Die Außenviertel rund um die Altstadt
wurden nach 1300 in das städtische Leben integriert: im Westen
von der Reichstraße her die Kreuzgasse mit dem Zollhaus an
der Reichsstraße und dem Kreuztor, dem Hautptor zur Altstadt.
Im Norden der Alte Markt mit den Betrieben, die an die Stadtviere
angewiesen waren: Bäcker, Schmiede, Ruder, Bader, usw. Auch
heute noch zählt der Alte Markt zu den attraktiven Geschäftsstraßen
von Brixen. An diesen schliesst sich orthographisch rechts vom Eisack
gegen Süden das Viertel Grieß an, das fortgesetzt wird
von der Rungartgasse, durch die einst die Pustertaler Landstrasse
führte, ehe sie im Süd-Westen der Stadt in die Reichsstraße
einmündete. In Stufels, dem Areal zwischen Eisack und Rienz
konnte ein geschlossenes Siedlungsgebiet seit der Mittleren Steinzeit
nachgewiessen werden, und es zählt mit dem Hang von Kranebitt
bis heute zu den beliebtesten Siedlungszonen von Brixen
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