____Schwingis Reisen

Trecking in Norwegen






Norwegen: See
Enlich mal schönes Wetter

















Norwegen: Gletscher
Die Gletscherwelt des Nationalparks

















Norwegen: Trecking
Unterwegs im Jotunheimen

















Norwegen: Altschneefelder
Altschneefelder
   

 

Jotunheimen National Park 2/2

5.Tag: Russvatnet-Glitterheim
(Russvatnet-Veodalen-Glitterheim)

Diese Etappe führte uns entlang der Gletscher des Veobreen. Da das Wetter leider nicht besonders gut war mussten wir auf die angekündigten herrlichen Ausblicke auf Norwegens höchste Gipfel leider verzichten. Unser Weg führte zuerst am Russvatnet entlang, auf dessen Halbinsel wir einen tollen Zeltplatz fürs nächste mal entdeckten.

Dann ging es in einem nicht mehr Enden wollenden Anstieg über einen Pass ins Veodalen, in dem wir schon von weitem die Hütte Glitterheim sehen konnten. Da Schilder das Übernachten nahe der Hütte verboten schlugen wir unser Zelt noch diesseits des Flusses an einem seiner Seitenarme auf. Da alle Bäche im Veodalen von Gletschern gespeist werden, waren wir zum ersten Mal gezwungen trübes Wasser zu trinken. Sicherheitshalber gaben wir immer einige Tropfen Reinigungsllösung zu unserm Trinkwasser und hatten somit nie Probleme.

6.Tag: Glitterheim-Spiterstulen
(Glitterheim-Glittertind-Spiterstulen)

Unser erstes Ziel war die Hütte Glitterheim in der wir uns nach den Wegverhältnissen für Norwegens zweithöchsten Berg, den Glittertind, erkundigten. Der Glittertind ist nämlich ein Gletscher, und erst nachdem man uns versichert hatte, dass es ein völlig spaltenfreier zugeschneiter Gletscher sei entschieden wir uns zur Überschreitung. Der Anstieg mit dem vielen Gepäck war ziemlich beschwerlich, aber ansonsten problemlos, da der Gletscher einem großen Schneefeld glich.

Einzig und allein der Nebel im Gipfelbereich bereitete uns einige Sorgen, da die Nordkante des Berges beinahe senkrecht abfällt, und wir außer unsrer GPS Peilung keinen Anhaltspunkt für den Gipfel hatten. Aber als wir schließlich am höchsten Punkt standen, der wie in Norwegen üblich nicht markiert war, konnten wir kurzzeitig durch die Nebelfetzen sogar das herrliche Panorama genießen. Über lange Schneefelder, die wir teilweise zu Rutschpartien nutzten, ging es dann ins Visdalen hinunter. Schon von weitem konnten wir das Hotel in Spiterstulen erkennen, das normalerweise als Ausgangspunkt für Galdhøppigen und Glittertind genutzt wird, da es über eine Strasse erreichbar ist. Allerdings schien uns der Anstieg von Glitterheim auf den Glittertind wesentlich einfacher als der von Spiterstulen. Ein Stück das Tal hinauf schlugen wir an diesem Abend unser Zelt auf.

7.Tag: Spiterstulen-Langvatnet
(Spiterstulen-Visdalen-Leirvassbu-Langvatnet)

Unser Führer beschrieb den heutigen Abschnitt als durch das "liebliche Visdalen". Da es aber den ganzen Tag schüttete, hatten wir davon recht wenig. Denn die niedrigen Wolken verwehrten uns jeden Blick auf die umgebenden Gletscher, und bei Regen und Nebel erschien uns das liebliche Tal nach einiger Zeit ziemlich trostlos.

Dies war der einzige Tag auf der unserer Tour, an dem wir uns für eine Weile in die Hütte Leirvassbu zurückzogen, um uns bei Kakao und Kuchen zu wärmen und zu trocknen. Die Hütten auf dieser Tour sind mehr oder minder einen Tagesmarsch voneinander entfernt. Ein Zelt erleichtert die Planung allerdings ungeheim, da man stoppen kann wann immer man möchte und durch das "Jedermans Recht" das Zelt fast überall aufschlagen kann. Wir übernachteten diesmal am Langvatnet, einem wunderschönen See, der zum Abschluss diese Regentages sogar noch ein paar Sonnenstrahlen abbekam.

8.Tag: Langvatnet-Eidsbuggarden
(Langvatnet-Raudalsbandet-Mjolkedalen-Eidsbuggarden)

Nach dem nassen Tag von gestern wurde es heute schön, so dass wir diese letzte Etappe bei strahlendem Sonnenschein zurücklegten. Der Weg war war nicht besonders steil, aber ziemlich beschwerlich, da etliche teilweise noch zugeschneite Bolder Felder zu durchqueren waren. Mehr als einmal verschwand einer von uns bis zu den Hüften in einem Loch, und es bedurfte immer der gemeinsamen Anstrengung um sich wieder zu befreien.

Gegen Nachmittag trafen wir dann immer mehr Tagesausflügler, die von Eidsbuggarden ins Mjolkedal aufstiegen, um sich den beeindruckenden Gletscher, dessen Zunge sich weit ins Tal vorarbeitet, anzusehen. Gegen Abend erreichten wir unseren Ausgangspunkt, und waren froh den Camper unversehrt wiederzusehen.

<-- zum ersten Teil dieser Tour


Hardanger Vidda
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Karte

 

Jotunheimen Teil 1
Hardanger Vidda


 

Camperreise in Norwegen 1992